Lehmofen – Teil 3

…der Ofenbau geht weiter. Auf die erste Lehmschicht folgt die Zweite und nach ein paar Wochen direkt die Dritte und letzte Schicht. Wir warten noch einmal zwei Wochen und wagen es dann den Ofen anzufeuern. Zunächst sieht’s gut aus und das Feuer brennt grandios. Leider beginnen dann zwei Steine des Eingangsbogens zu rutschen und müssen abgestützt werden. Dennoch können wir köstliche Brötchen backen. Es funktioniert – Juhuuu! Den Türbogen werden wir bald reparieren und verstärken.

DSCF0460DSCF0471DSCF0590DSCF0603DSCF0597DSCF0611   DSCF0617DSCF0630DSCF0661

Lehmofen – Teil 2

Weiter gehts Schritt für Schritt im Lehmofenritt. Der Sockel ist gemauert, der Mauerziegelboden verlegt, Sand aufgetürmt – der als Innenraum fungiert, der Eingangsbogen ist konstruiert und die erste Schicht Lehm verschmiert. Jetzt heißt es erstmal Warten, bis der Bau trocken ist – dann können wir weitermachen mit dem nächsten Stroh-Lehm-Gemisch.

DSCF0302DSCF0424 DSCF0427   DSCF0439 DSCF0449DSCF0452

Tanz in den Mai

Nachdem am frühen Abend der letzte Regenschauer vorbei war, ging es mit blauem Himmel und monderhellte Nacht in den 1. Mai. Schön, dass ihr alle da wart, beim Grillen, Maibaum aufstellen und am Lagerfeuer sitzen.                                     DSCF0261 DSCF0267 DSCF0274

Lehmofen – Teil 1

Stichsäge, Ziehsäge, Kreisäge, Stechbeitel, Hammer, Akkuschrauber, Bohrmaschine, Maßband, Bleistift, Nägel und Schrauben ausgepackt. Gemessen, gedacht, Winkel ausgerechnet, angezeichnet und gesägt, gehämmert und geschraubt. Stück für Stück haben wir so an zwei wunderschönen Frühlingsnachmittagen mit viel guter Laune und Tatenkraft den Unterstand für unseren Lehmofen gebaut.

DSCF0160DSCF0181DSCF0180DSCF0210DSCF0195DSCF0221

Frühbeetbepflanzung mit dem Jugenkulturarbeit e.V.

In Kooperation mit der Jugendkulturarbeit e.V. hatten wir letzten Dienstag Besuch von SchülerInnen der Sprachlernklasse der Oberschule Alexanderstraße. Gemeinsam wurde kräftig angepackt und ein Hochbeet aus dem “Winterschlaf” geweckt. Unter Glasscheiben sprießen hier nun die ersten Kohlrabi-, Blumenkohl- und Rettichpflanzen. Wir freuen uns schon auf ein baldiges Wiedersehen im Juli!

DSCI0010

Summ, summ, summ Bienchen summ herum…

Am vergangenen Samstag war bei uns im Wurzelwerk Wildbienennachmittag. Kristin Böhm vom NABU Projekt „Plan Bee“ (http://www.nabu-oldenburg.de/projekte/plan-bee.php) stand uns mit Rat und Tat beim Bau von Wildbienenunterkünften zur Seite. Mehr als 550 verschiedene Arten gibt es allein in Deutschland, die es sich lohnt zu schützen. Die Blütenbesucher spielen eine bedeutende Rolle in der Bestäubung verschiedenster Pflanzen – von Obstbaum bis Gemüse. …Nun finden die Wildbienen hoffentlich auch bei uns im Garten den ein oder anderen weiteren Unterschlupf.

DSCF0090DSCF0091DSCF0096

Sommertraum

Der Sommer ist in vollem Gange. Es sprießt und gedeiht in bunter und grüner Fülle. Die Bienen sind da, wir machen Salate und genießen die warmen Sonnenstunden.

IMG_7376 IMG_7457

IMG_7444 IMG_7460

freiGang – Kultursommer in Oldenburg

Zusammen mit der Transition Town Oldenburg gab´s einen Stand auf dem freiGang des Kultursommers in Oldenburg. Zum Thema “Urban Gardening” haben wir diesmal  Samenbomben für die Bebuntung der Stadt gerührt, geknetet und geformt.

P1070277 P1070281

 

Und los geht’s

Diese Woche haben wir unsere erste Saat unter die Erde gebracht. Genauer gesagt haben wir verschiedene Sorten Tomaten, Paprika, Basilikum, Kohlrabi, Zwiebeln, Möhren, Blumenkohl und Salate eingesät. Viele weitere Pflanzen wie Bohnen und Erbsen warten noch darauf, demnächst im Wurzelwerk ihre Wurzeln ausbreiten zu können. Zwar steht der Frühling schon vor der Tür, doch noch sind die Tage für die meisten Gemüsesorten noch zu kalt, um sie im Freien auszusähen. Dank dem Botanischen Garten der Universität Oldenburg dürfen wir einen kleinen Bereich des Gewächshauses am Küpkersweg zur Anzucht mitbenutzen.

Das Saatgut haben wir netterweise von der Bingenheimer Saatgut AG und dem Leibniz Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben bereit gestellt bekommen. Diese samenfesten Pflanzen sind unser (kleiner) Beitrag gegen Hybridsorten und für die Anerkennung von Sorten als Kulturgut.

bingenheimer Saatgutipklogo

Da wurzelt doch was auf der diesjährigen 3. Regionalmesse in Oldenburg

Am 15. und 16. Februar 2014 haben mehr als 30 Erzeuger_innen regionale Produkte auf der 3. Regionalmesse vorgestellt. Die Regionalmesse wird gemeinsam von der Kostbar_LogoOldenburger VHS und transfer e.V. (Herausgeber von KOSTBAR) veranstaltet. Über 1.000 Besucher_innen wurden eingeladen in Kontakt mit den Erzeuger_innen zu treten und sich über regionale und nachhaltige Produkte zu informieren und zu sensibilisieren. Auch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung unterstützt dieses Ziel und förderte die Beteiligung des Vereins transfer an der Messe.

Ein aus Sicht der Bingo-Umweltstiftung und transfer e.V. wichtiger Aspekt der Messe war das Thema “Urban Gardening” publik zu machen. So bekamen wir, „Wurzelwerk Oldenburg“ die Gelegenheit, das Projekt Interessierten vorzustellen. Urban Garden ist im Begriff ein fester Bestandteil städtischen Lebens zu werden. Der Garten bietet allen bingo_transparent_4cInteressierten die Möglichkeit, sich aktiv an der Gartenarbeit, bei der Ausführung von Projekten und von Workshops zu beteiligen.

Großer Zuspruch und konstruktive Gespräche bestätigten uns darin, dass auch in Oldenburg die Zeit reif ist für einen Urban Garden. Ein Dank nochmals an transfer e.V. und an die Bingo Umweltstiftung, dass wir uns an diesem gelungen Wochenende präsentieren konnten.

Stand auf der Regionalmesse